
Vom 20.05 bis zum 24.05 findet in Konstanz eine antimilitaristische Aktionswoche statt:
Sonntag 20.05:
Antimilitaristische Fahrradtour durch Konstanz Treffpunkt: 15 Uhr Universität Konstanz
Montag 21 .05:
Vortrag: Die Transformation der Bundeswehr (21 Uhr)
Contrast (Joseph- Belli- Weg 11 )
Donnerstag 24.05:
Ab 14 Uhr antimilitaristische Kundgebung auf der Marktstätte mit Infostand + Proteste gegen das Bundeswehrplatzkonzert
Abends ab 20 Uhr Film im RadioRaum (Beyerlestr. 1 / DGB / Haus Hintereingang)
Antimilitaristische Aktionswoche in Konstanz
Zwischen dem 22. und 24. Mai findet die trinationale Katastrophenschutzübung Terrex 12 statt. In ihr sollen 2000 SoldatInnen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, im Verbund mit zivilen Rettungskräften (DRK, THW, Feuerwehr) die Bewältigung von Krisenszenarien einüben. Neben Kufstein, Fischbach und Füssen/Reutte wird auch Konstanz Schauplatz dieser Übung sein.
Für die Beteiligten gilt es im Laufe der Übung, den Brand eines Gastankes zu löschen, Treibholz aus dem Bodensee zu bergen, eine havarierte Fähre zu evakuieren, Verletzte zu retten und Vermisste zu suchen.
Als Ziel des Ganzen wird die bessere Zusammenarbeit von deutscher Bundewehr, österreichischem Bundesheer sowie der Schweizer Armee ausgegeben.
Für die Bundeswehr stellt die Übung ein perfekte Plattform dar, um sich als bürgernahe, zivile und friedenssichernde Armee zu präsentieren. So wird mensch die Übung live vom Stadtgarten aus begutachten können, auf der Hafenstraße wird militärisches Gerät ausgestellt und am Ende wird die Bevölkerung mit einem Platzkonzert im Stadtgarten beglückt. Die Bundeswehr sichert jedoch mitnichten den Frieden, sondern führt einen Krieg in Afghanistan, kontrolliert Frachter im Mittelmeer u.A. nach „illegalen“ Flüchtlingen und jagt Piraten am Horn von Afrika, neuerdings auch mit Waffengewalt auf somalischem Festland.
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Vortrag des AK Spitzelklage zum Spitzelfall Simon Bromma in Heidelberg | 14.05 | 19 Uhr | Contrast (Joseph-Belli- Weg 11)
Im November 2009 trat ein mittzwanzigjähriger Mann mit Koteletten und schulterlangen blonden Haaren das erste Mal in Heidelberg in Erscheinung. Er stellte sich bei einem Infostand des SDS unter dem Namen Simon Brenner vor und gab an zum Sommersemester ein Studium in Heidelberg beginnen zu wollen. Studieren wollte er aber bestenfalls die linke Szene Heidelbergs oder besser: Sämtliche Menschen die irgendwelche Meinungen vertreten, die auch nur den leisesten linken Stallgeruch aufweisen, sowie deren komplettes „un“- oder anderspolitisches soziales Umfeld. Simon Brenner heißt in Wahrheit Simon Bromma und arbeitet als Polizist beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg Abt. Staatsschutz.
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Am 8 Mai 1945 trat die Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht in Kraft. Damit war der zweite Weltkrieg in Europa zu Ende und der deutsche Nationalsozialismus zerschlagen. Die Streitkräfte der Anti-Hitler-Koalition hatten Deutschland endlich militärisch niedergerungen.
Für unzählige Jüdinnen_Juden, Sinti_zza und Rom_nja, Homosexuelle, sogenannte „Behinderte“ und „Asoziale“, Kommunist_innen, Kriegsgefangenen, Antifaschist_innen aller Couleur, Zwangsarbeiter_innen und anderer verfolgten Personen bedeutete dieses Datum nichts anderes als Befreiung.
Wir finden es wichtig, den 8. Mai als Tag der Befreiung zu feiern und laden euch deshalb recht herzlich ins Contrast zur Siegesparty ein.
Siegesparty | 08.05 | 21 Uhr | Contrast | +Sektempfang +Rede +Infostand +Visuals
*UPDATE* Zugtreffpunkte:
DI 01.05
Konstanz ab 06:38 Gleis 3
Konstanz-Petershausen ab 06:41 Gleis 1
Allensbach ab 06:47 Gleis 1
Radolfzell ab 06:55 Gleis 5
Singen(Hohentwiel) ab 07:05 Gleis 1
Am diesjährigen 1. Mai wollen die Nazis in Mannheim den internationalen Kampftag der Arbeiter*innen mal wieder nationalistisch besetzen. Dieses Vorhaben gefällt uns ganz und gar nicht, deshalb rufen wir alle Antifaschist*innen aus der Region Konstanz auf den Nazis in Mannheim den Tag zu versauen.
Für etwas besseres als die Nation !
Folgend der Aufruf des AK Antifa Mannheim:
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„Hinter dem Faschismus steht das Kapital“ ist eine Standartparole auf linksradikalen Antifademonstrationen und die Quintessenz der von der autonomen Linken postulierten Strategie des „revolutionären Antifaschismus“. Aber ist der Faschismus wirklich „die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals“ (Dimitroff) oder gehört diese Analyse, in Zeiten in denen Nazis als Standortnachteil gelten, nicht eher längst auf den Müllhaufen der Geschichte ?
Und was soll eigentlich mit dem Begriff Faschismus bezeichnet werden? Nur Neonazis? Auch Islamofaschisten? George W. Bush?
Gerade für eine sich selbst als antifaschistische Linke labelnde Strömung ist es deshalb wichtig einen theoretischen Begriff des Faschismus zu entwickeln. Wir wollen das Seminar nutzen um uns mit den klassischen linken (Dimitroff / Bauer), aber auch mit totalitarismustheoretischen (Arendt), konflikttheoretischen (Neumann), konservativen (Nolte) und sozialpsychologischen Ansätzen vertraut zu machen. Schließlich wollen wir das Verhältnis Faschismus – Islamismus, sowie den Begriff des Postnazismus betrachten und darüber diskutieren wie eine zeitgemäße, antifaschistische Politik aussehen könnte.
Jeden Dienstag | 18.30 Uhr | AStA Café